Aktuelles

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  • "Wenn der Schmerz im Nacken sitzt"

    27. Mai 2021 - 18:36

    Bereits zum zehnten Mal beteiligt sich am 1. Juni die Klinik für manuelle Therapie am 1. Juni am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ der Deutschen Schmerzgesellschaft. Wegen der Corona-Beschränkungen muss auch in diesem Jahr auf Präsenz verzichtet werden. Nach der TV-Podiumsdiskussion zeigt die KMT jetzt am Aktionstag an dieser Stelle einen Film mit dem Titel „Wenn der Schmerz im Nacken sitzt“. Von dem breiten Diagnostik- und Therapiespektrum werden Ausschnitte demonstriert und kommentiert. So können sich Interessierte ein Bild von der Arbeitsweise machen. Zusätzlich beteiligt sich am Aktionstag Oberärztin Katja Nienhuis als eine von mehreren Dutzend Expertinnen und Experten an der kostenlosen telefonischen Hotline, die von 9 bis 18 Uhr erreichbar ist.

    Am Aktoinstag machen die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. und ihre Partnerorganisationen auf die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden. Bundesweit finden in etwa 150 Praxen und Kliniken, in Apotheken sowie Pflegeeinrichtungen Aktionen, Infotage und Vorträge statt.

    Etwa 23 Millionen Deutsche (28 Prozent) berichten über chronische Schmerzen. Bei sechs Millionen Betroffenen sind die chronischen Schmerzen so deutlich ausgeprägt, dass sie sich im Alltag und im Berufsleben beeinträchtigt fühlen. Die Zahl derer, die unter chronischen, nicht tumorbedingten Schmerzen und unter damit assoziierten psychischen Beeinträchtigungen leiden, liegt in Deutschland bei 2,2 Millionen. Die Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland ist jedoch lückenhaft. Information, Beratung und Aufklärung der Patienten sind daher die Ziele des 10. bundesweiten „Aktionstags gegen den Schmerz“.

    „Zu einer guten und wirksamen Therapie gehört ein Konzept, das neben Arzneimitteln auch nichtmedikamentöse Therapien berücksichtigt“, sagt KMT-Chefarzt Dr. Jens Adermann. „Viele Patienten sind während der Corona-Pandemie sehr verunsichert, denn die Versorgung hat in den vergangenen Monaten vielerorts gelitten. Nicht jedem stand eine Schmertherapie in ausreichender Form zur Verfügung. Uns ist es wichtig, mit den Betroffenen und ihren Angehörigen ins Gespräch kommen und sie beraten“, so der Schmerzexperte. 

    In seinem Anliegen wird er unterstützt von der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V., die mit mehr als 3500 Mitgliedern die größte wissenschaftliche Schmerzgesellschaft Europas ist. Menschen mit chronischen Schmerzen brauchen mehr Unterstützung, denn sie werden nicht optimal versorgt. Das zeigt sich auch im Anstieg chronischer Schmerzerkrankungen. „Jetzt ist die Gesundheitspolitik gefragt. Die Schmerzgesellschaft hat ihre Anliegen formuliert und fordert die Parteien auf, diese in ihre Wahlprogramme für die nächste Legislaturperiode zu integrieren“, betont Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. Zudem appelliert die Deutsche Schmerzgesellschaft an die Gesundheitsminister der Länder und des Bundes (GMK), die Umsetzung deren Vereinbarung von vor sechs Jahren zu evaluieren und weitere nächste Schritte zu beschließen. „Der Handlungsbedarf ist weiterhin groß, wie auch eine Bestandsaufnahme der Deutschen Schmerzgesellschaft bei den Bundesländern verdeutlicht“, ergänzt Thomas Isenberg in seiner Funktion als Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.

    Hier geht es zur Website des Aktionstages der Deutschen Schmerzgesellschaft.

  • Bewegungsbad wird modernisiert

    9. März 2021 - 14:22

    Das Bewegungsbad ist aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Diese Zeit nutzen wir, um umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen.

    Die Umkleiden und Duschen werden umgebaut und erneuert. Ebenfalls wird die komplette Wassertechnik überarbeitet und auf den neusten Stand gebracht, damit unsere Patientinnen und Patienten die gewohnt gute Qualität viele weitere Jahre erfahren können.

  • Engagement verlängert

    8. März 2021 - 11:37

    Die KMT Hamm unterstützt die Handballprofis des ASV Hamm-Westfalen auch in der Saison 2021/2022. Dies vereinbarten jetzt die Geschäftsführer Karl Ehrmann und Thomas Lammers. Im Rahmen der Vereinbarung ist die KMT auch zuständig für die physiotherapeutische Betreuung der Handballprofis über den der KMT angeschlossenen PhysioPoint e. V..

    „Zunächst einmal möchten wir uns für die gute Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren bedanken, nicht nur, aber eben auch im Bereich der Physiotherapie. Die professionelle Betreuung unserer Spieler ist ein wichtiger Baustein unserer Arbeit. Wir freuen uns, dass dies auch in Zukunft so sein wird“, betonte ASV-Geschäftsführer Lammers. „Uns ist es wichtig, auch in diesen Zeiten ein Signal der Kontinuität zu setzen. Daher wollen wird diese sehr qualifizierte Partnerschaft fortsetzen", so Karl Ehrmann.

  • Trainingsfläche geschlossen - kein Rehasport

    4. Januar 2021 - 11:25

    Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen ist die Trainingsfläche (Fitness- und Saunabereich) im PhysioPoint e. V. weiterhin geschlossen. Leider entfällt derzeit auch der Rehasport. Wir bitten um Verständnis!

    Physiotherapie und Krankengymnastik am Gerät laufen allerdings vorerst weiter.

  • KMT kombiniert klassische und innovative Therapiemethoden

    20. November 2020 - 12:41

    In einem aktuell produzierten Video-Beitrag gibt die KMT Hamm einen Einblick in die Kombination klassischer und hoch innovativer Therapiemethoden.

    Das Hybrid Assisstive Limb (kurz: HAL) wird seit 2019 in der KMT in der Therapie von Kindern mit infantiler Zerebralparese eingesetzt. Für das Video wurde ein Patient bei seinem zweiwöchigen Therapieaufenthalt begleitet und der Einsatz des Exoskelett Gangtrainings dargestellt.

  • NDR "Visite" drehte in der KMT

    10. September 2020 - 15:10

    Was bringt die manuelle Therapie? Dieser Fragestellung ist das NDR-Gesundheitsmagazin in seiner nächsten Sendung am Dienstag, 15. September, auf den Grund gegangen. Ein Beitrag der Sendung wurde dafür am Mittwoch in der KMT mit verschiedenen Gesprächspartnern gedreht.

    Anlass für die Sendung ist eine große Studie, in der sich Wissenschaftler die Behandlung von Rückenschmerzen mithilfe von manueller Therapie angesehen haben. Kann diese konservative Therapie mit einer Operation mithalten? Ist sie in einigen Fällen womöglich sogar besser geeignet? Wie viel muss der Patient dabei mitarbeiten? Und reichen die Stunden, die man normalerweise vom Arzt zur manuellen Therapie verschrieben bekommt? All diese Fragen wurden in der Sendung beantwortet.

  • Fitnessparcours feierlich eröffnet

    31. Juli 2020 - 10:37

    Im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit geladenen Gästen wurde Hamms erster Outdoor-Fitnessparcours direkt am PhysioPoint e. V. am Donnerstag eröffnet – unter dem gebotenen Abstand aber mit großer Begeisterung. Bevor das rund ein Dutzend hochwertiger Fitnessgeräte für die Öffentlichkeit freigegeben wurde, bedankte sich KMT-Beiratsvorsitzender Dr. Alfred Giere bei der Stadt Hamm und allen Institutionen, Unternehmen und Einzelpersonen für das wirtschaftliche und persönliche Engagement, das den Bau der Anlage überhaupt erst möglich gemacht hat.

    Diesem Dank schlossen sich auch die weiteren Redner an. Zudem stellte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann die Bedeutung der Anlage als weitere Aufwertung für den direkt angrenzenden Kurpark heraus. Mit seinem Dank verband er ebenso wie Bezirksvorsteher Björn Pförtzsch die Hoffnung, dass die Wahl des Standortes Vandalismusschäden vorbeuge. So wird die Anlage nur während der Öffnungszeiten des Vereins PhysioPoint zugänglich sein: wochentags von 7:30 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr. „Ein großer Dank gebührt auch Dominic Zisgen, der sich persönlich sehr für das gesamte Projekt engagiert hat“, stellte Karl Ehrmann, Geschäftsführer der Klinik für Manuelle Therapie Hamm heraus. In seiner Erklärung der Beweggründe und des Konzeptes ging Zisgen auf die Bedeutung der Bewegung und die Vorteile einer solchen Anlage ein, die künftig beispielsweise auch vom StadtSportBund und vom ebenfalls benachbarten Jugendgästehaus Sylverberg für Angebote genutzt wird.

    Überzeugt davon, dass die Hammer Bevölkerung das Angebot wahrnehmen wird, zeigte sich nicht zuletzt auch der ehemalige Weltklasse-Tennisspieler Jens Wöhrmann, der die Schirmherrschaft über die Anlage übernommen hat. „Dieses kostenlose sportliche Angebot ist eine großartige Möglichkeit für alle Hammer, da bin ich sicher. Jeder wird hier etwas finden, um nach seinen Fähigkeiten Kraft, Koordination und Motorik zu verbessern. Hier kann ein generationenübergreifender Treffpunkt entstehen“, so Wöhrmann, der nach der offiziellen Freigabe wie viele andere Gäste gleich auch einen ersten Probedurchlauf durch den Parcours startete.

     

  • 9. Aktionstag gegen den Schmerz

    29. Mai 2020 - 12:11

    Die KMT Hamm beteiligt sich am 2. Juni 2020 am neunten bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“. Auch in der Pandemie-Zeit ist es wichtig, das Thema Schmerz, das so viele Menschen in Deutschland betrifft, auf die Agenda zu setzen und Patientinnen und Patienten zu informieren und zu beraten. Die ursprünglich in den Räumlichkeiten der Klinik geplante Podiumsdiskussion zum Thema wurde allerdings in ein Fernsehstudio verlegt. Die Ausstrahlung erfolgt am Aktionstag um 13 Uhr über die Website der KMT Hamm.

    Die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. und ihre Partnerorganisationen weisen auf die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen hin, die an chronischen Schmerzen leiden. Die besonderen Umstände der Corona-Krise haben die Versorgung zusätzlich verschlechtert. Bundesweit finden unter den gebotenen und notwendigen Schutzvorkehrungen in etwa 150 Praxen und Kliniken Aktionen statt.

    In einer Online-Podiumsdiskussion erklären Dr. Jens Adermann (Chefarzt der KMT), Johannes Michaelis (Leitender Oberarzt), Kai Lambracht (Leiter Phsychotherapie) und Katja Dellwig (Schmerz-Physiotherapeutin) die Bedeutung des Aktionstages für die KMT Hamm und Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen. Diese wird am 2. Juni um 13 Uhr ausgestrahlt und anschließend auf Abruf kostenlos verfügbar sein. Von 9 bis 18 Uhr ist darüber hinaus am Aktionstag eine bundesweite kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet. Dort beantworten mehrere Dutzend Experten Patientenfragen rund um das Thema Schmerz. Von der Klinik beteiligt sich Johannes Michaelis an der Hotline.

    Online-Podiumsdiskussion am Aktionstag ab 13 Uhr

    Etwa 23 Millionen Deutsche (28 Prozent) berichten über chronische Schmerzen. Bei fast allen sind diese nicht durch Tumorerkrankungen hervorgerufen. Bei sechs Millionen von ihnen sind die chronischen Schmerzen so deutlich ausgeprägt, dass sie sich im Alltag und im Berufsleben beeinträchtigt fühlen. Die Zahl derer, die unter chronischen Schmerzen und unter damit assoziierten psychischen Beeinträchtigungen leiden, liegt in Deutschland bei 2,2 Millionen. Die Versorgung von Schmerzpatienten ist jedoch lückenhaft und hat sich in den zurückliegenden „Pandemie-Woche“ sogar verschlechtert. Ziel des 9. bundesweiten „Aktionstags gegen den Schmerz“ ist es, über Information, Beratung und Aufklärung einen „Schutzschirm für Schmerzpatienten“ zu bieten.

    „Die Zeiten, in denen Schmerzen ausschließlich mit Pillen behandelt wurden, sind lange vorbei. Wirksam ist ein Therapiekonzept, das zusammen mit dem Patienten alle Möglichkeiten der Behandlung auslotet“, sagt Dr. Jens Adermann. „Wir möchten Patienten darüber informieren, was heutzutage therapeutisch möglich ist. Mit unserer Beteiligung am Aktionstag möchten wir mit Patienten und ihren Angehörigen ins Gespräch kommen und sie beraten“, so der Schmerzexperte.

    9. Aktionstag gegen den Schmerz am 2. Juni 2020
    Patientenhotline von 9 bis 18 Uhr unter Telefon 0800 18 18 120 u. a. mit Johannes Michaelis, Leitender Oberarzt der KMT Hamm
    Online-Podiumsdiskussion um 13 Uhr: "Der orthopsychopädische Patient" mit Dr. Jens Adermann (Chefarzt der KMT), Johannes Michaelis (Leitender Oberarzt), Kai Lambracht (Leiter Phsychotherapie) und Katja Dellwig (Schmerz-Physiotherapeutin)

  • Outdoor-Fitnesspark entsteht

    9. April 2020 - 12:20

    Bereits bis zum Sommer wird direkt am PhysioPoint e. V. im Hammer Kurpark der erste Outdoor-Fitnesspark der Stadt Hamm entstehen. Auf dem Gelände werden zunächst rund ein Dutzend verschiedene Geräte aufgebaut, Zielgruppe sind Menschen jeden Alters, sowohl aktive Sportler als auch Untrainierte.

    An der Finanzierung beteiligen sich verschiedene Kooperationspartner, neben der Klinik für Manuelle Therapie, dem PhysioPoint und dem StadtSportBund Hamm, Volksbank Dortmund-Hamm und Sparkasse Hamm besteht noch die Möglichkeit, für weitere Partner werbewirksam in dieses für die Stadt einzigartige Projekt einzusteigen. Die Schirmherrschaft übernimmt Ex-Tennisprofi Jens Wöhrmann, der selbst unweit der geplanten Anlage wohnt. Baubeginn ist am 15. April 2020.

    • Projektidee
      • Generationsübergreifender Treffpunkt am PhysioPoint e.V. an der Klinik für Manuelle Therapie, Ostenallee 107 in Hamm
      • Direkte Anbindung an Kurpark, Wassertretbecken und Jugendgästehaus Sylverberg – ein weiteres Highlight neben Musikpavillioin, Kurhausgarten, Ententeich, Kanal, Gradierwerk und Gradierwerksgarten
         
    • Konzept
      • Bewegungsraum für die motorische Entwicklung des gesamten Körpers
      • Jeweils drei bis vier Stationen für Rumpf, Beine und Schultergürtel
      • Trainiert wird in physiologischen Muskelketten Kraft, Mobilität und Koordination
      • Bei jeder Übungsstation wird immer die motorische Kontrolle des gesamten Körpers beansprucht
         
    • Angebote
      • Kostenlose Bewegungsangebote in Kooperation mit dem StadtSportBund Hamm wie z. B. „Bewegt älter werden“ oder als Sportstätte für überregional und international besuchende Jugendgruppen im Jugendgästehaus Sylverberg
      • Kostenloser, regelmäßiger und betreuter Treffpunkt im Quartiersforum Hamm Osten für bewegte Bürger aller Altersgruppen
      • Präventionskurse (§20 SGB) mit der Einführung in die medizinische Trainingstherapie in Kooperation mit einer Krankenkasse und der Klinik für Manuelle Therapie
      • Bewegungskurse des PhysioPoint e.V., wie z. B. Wald- und Wiesen-Yoga, Movement und Natur-Fitness
  • Deutschlandweit einzigartiges Forschungsprojekt

    8. April 2020 - 11:06

    Die Klinik für Manuelle Therapie in Hamm führt ein deutschlandweit einzigartiges Forschungsprojekt durch. In der Studie können Kinder mit infantiler Zerebralparese (ICP) zwei Wochen mit einem Gangroboter gehen trainieren. Das Forschungsprojekt läuft seit Januar 2020 und circa für die Dauer von einem Jahr. Überprüft wird der Einfluss des roboterassistierten Gangtrainings mittels des HAL-Exoskelettes (HAL steht für Hybrid Assistive Limb-Systems), auf die Effektivität eines multimodalen Therapiekonzeptes bei Kindern mit spastischer Zerebralparese. Im Film gibt Fabian Moll, der als wissenschaftlich arbeitender Physiotherapeut und Absolvent der Hochschule Osnabrück eigens für die Durchführung der Studie bei der KMT angestellt wurde, entsprechende Erläuterungen.

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