Aktuelles

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  • Kompakt-Seminarkurs "Spezielle Schmerztherapie"

    11. April 2018 - 11:02

    Nachdem auch im Jahr 2017 wieder ein 80 – Stunden – Seminarkurs zum Thema „ Spezielle Schmerztherapie “ erfolgreich in den Räumen unserer Klinik durchgeführt werden konnte und von den Teilnehmern einhellig sehr gut bewertet wurde, bieten wir unter der Leitung unserer Chefärztin, Frau Dr. Obretinow, und in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Verein MEMOMED e.V. auch 2018 wieder eine solche von den Ärztekammern zertifizierte Fortbildung an.

    Der Termin für diesen Kurs wird von Samstag, 22.09.2018, 13.00 Uhr  bis Samstag 29.09.2018, 11.00 Uhr sein.

    Anmeldungen können erfolgen über den Verein MEMOMED e.V., über dessen Webseite  www.memomed.de  Sie auch alle Details zum Kursangebot erfahren können und die Anmeldung online vornehmen können.

    Flyer:

  • Kurs in Therapie nach Carlo Perfetti für Fortgeschrittene

    19. März 2018 - 15:22

    Im Juli 2018 findet in der Klinik für Manuelle Therapie ein Kurs in Therapie nach Carlo Perfetti statt.

     

    Therapie nach Carlo Perfetti

    Monographischer Kurs: Neuropathischer Schmerz, Behandlung des CRPS/Morbus Sudeck (vom Studien- und Forschungszentrum für NKR nach Carlo Perfetti anerkannt)
     

     

    Referenten: Marina Zernitz

                          Centro Studi de Riabilitazione Neurocognitiva

                          Santorso/Italien

     

                           Regina Klossek

                           Praxis für Neurokognitive Rehabilition nach Prof. Carlo Perfetti

                           Köln

                            

     

    Zielgruppe: Ergotherapeuten, Physiotherapeuten

     

    Voraussetzung für die Teilnahme: bereits absolvierter Einführungskurs (2 Tage) oder Basiskurs (5 Tage)

    Der Kurs geht über drei Tage:

    06.07.2018  8:30 - 17:30 Uhr

    07.07.2018  8:30 - 17:30 Uhr

    08.07.2018  8:30 - 12:30 Uhr

     

    Anmeldeformular hier                      Programm hier

  • Physiotherapie bei Beinamputierten – Eine besondere Fortbildung der KMT Hamm

    28. Februar 2018 - 14:06

    Der interdisziplinären Zusammenarbeit von Ärzten, Physio- und Ergotherapeuten sowie Orthopädietechnikern haben sich rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Manuelle Therapie im Rahmen eines ganz besonderen Seminars unter dem Titel „Gehschule für Beinamputierte“ gewidmet.

    Das Seminar wurde von Iris Heyen geleitet, die sich deutschlandweit einen Namen als Therapeutin für Beinamputierte gemacht hat. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Seminar zusammen mit Iris Heyen und Alexander Busch von Orthopädie Busch anbieten konnten“, zog Chefärztin Dr. Dorit Obretinow ein äußerst positives Fazit nach der dreitägigen Veranstaltung.

    Zunächst lernten die Teilnehmer ganz allgemein sehr viel über Amputationen, etwa über Ursachen oder funktionelle Unterschiede in Bezug auf Prothesenversorgung. Ein großer Bestandteil war zudem die interdisziplinäre Teamarbeit, die die Klinik für Manuelle Therapie bereits auch in anderen Bereichen auszeichnet.

    Besonderer Schwerpunkt waren die Auswirkungen einer Amputation etwa hinsichtlich der Amputationsschmerzen, die nach der Entfernung eines Körperteils auftreten. Hier wird zwischen Phantomschmerz und Stumpfschmerz unterschieden. Phantomschmerzen empfinden Patienten nach einer Amputation scheinbar im nicht mehr vorhandenen Körperteil. Stumpfschmerzen sind örtlich auf den Amputationsstumpf begrenzte Schmerzen nach einer Amputation. Phantomschmerzen haben ca. 80% der amputierten Patienten. An Stumpfschmerzen leiden etwa die Hälfte aller Amputierten. Ein wichtiger Baustein der Schmerztherapie hierbei ist die zielgerichtete Physiotherapie und Ergotherapie.

    Während des gesamten Seminars blieb die Veranstaltung immer sehr praxisnah. Iris Heyen demonstrierte an allen drei Seminartagen an beinamputierten und prothesenversorgten Probanden ihre Therapietechniken. Nicht nur unsere Therapeuten sondern selbst diese langzeitamputierten Probanden konnten für sich auch viele sinnvolle Hinweise mitnehmen. Ergänzend zu Iris Heyen stellte Alexander Busch viele verschiedene Prothesen vor. Darüber hinaus sei eine dauerhafte Kooperation mit Iris Heyen und Orthopädie Busch geplant, so die Chefärztin. Das Seminar war vom regen Austausch zwischen der Referentin, den Teilnehmern und Probanden geprägt.                                            

  • Klinik für Manuelle Therapie Hamm stellt weiteren Chefarzt Dr. Jens Adermann vor

    20. November 2017 - 12:00

    Die Klinik für Manuelle Therapie Hamm (kurz: KMT Hamm) hat zu Wochenbeginn den Mitarbeitern und der Öffentlichkeit einen weiteren Chefarzt vorgestellt. Nachdem im April bereits Dr. Dorit Obretinow als Chefärztin und Nachfolgerin von Dr. Kay Niemier präsentiert wurde, stellten Beiratsvorsitzender Dr. Alfred Giere und Geschäftsführer Harald Wohlfarth gemeinsam mit ihr nun Dr. Jens Adermann als Chefarzt der KMT Hamm vor. Dr. Obretinow leitet die neue Klinik I und wurde zudem ab dem 1. November 2017 für zwei Jahre vom Krankenhausträger zur Ärztlichen Direktorin bestellt. Dr. Adermann leitet die neue Klinik II.

    Dr. Jens Adermann, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, war zuletzt als Leitender Oberarzt an der Rommel-Klinik in Bad Wildbad tätig und verfügt genau wie Dr. Dorit Obretinow als Fachärztin für Anästhesiologie sowie Physikalische und Rehabilitative Medizin dank zahlreicher Zusatzqualifikationen über eine sehr hohe fachliche Kompetenz, insbesondere im Bereich der Schmerzmedizin. „Wir sind überzeugt davon, dass sich beide hervorragend ergänzen und unsere Klinik damit für die Zukunft noch besser aufgestellt ist. Die Schmerztherapie mit Betonung der multimodalen Möglichkeiten wird von Frau Dr. Obretinow wahrgenommen. Herr Dr. Adermann ist aufgrund seiner orthopädischen und unfallchirurgischen Ausbildung in der funktionellen und invasiven nicht operativen Behandlung chronischer Schmerzen bestens aufgestellt“, betonte Dr. Alfred Giere bei der Vorstellung des 37-jährigen gebürtigen Paderborners. Angesichts zuletzt immer weiter steigender Patientenzahlen sei diese personelle Aufstockung unumgänglich geworden, meinte Geschäftsführer Harald Wohlfarth.

    Beide Chefärzte betonten gegenüber den zahlreich anwesenden Mitarbeitern, dass ihnen ein offener Austausch mit allen Kollegen besonders wichtig sei, da diese interdisziplinäre Zusammenarbeit letztlich immer den Patienten zu Gute käme. „Die Therapie wird immer im Team festgelegt“, verdeutlichten sie. Mit der Einstellung eines zweiten Chefarztes ergeben sich nun für beide Chefärzte noch mehr Möglichkeiten sich in die Patientenversorgung einzubringen. „Das ist für einen Chefarzt bei der Größe der Klinik sonst kaum möglich“, verdeutlichte Dr. Jens Adermann. Er selbst sei in der „operativen Medizin ausgebildet“, führte er fort, und kenne daher gut auch andere Behandlungsweisen. Man liest es aktuell immer wieder, dass vor allem an der Wirbelsäule viel oder möglicherweise zu viel operiert werde. Die Klinik für Manuelle Therapie bietet dazu ein alternatives, auf die Eigenverantwortung der Patienten setzendes, Therapieangebot. „Sollte eine Operation unumgänglich sein, werden die Patienten aber auch über mögliche operative Therapieoptionen umfassend aufgeklärt“, so der neue Chefarzt weiter.

    Zu Wochenbeginn hat die Klinik für Manuelle Therapie Hamm mit Dr. Jens Adermann einen zweiten Chefarzt der Öffentlichkeit präsentiert. Das Bild zeigt (von links): Beiratsvorsitzender Dr. Alfred Giere, Dr. Jens Adermann, Dr. Dorit Obretinow und Geschäftsführer Harald Wohlfarth. – Foto: Simon Kottmann

     

    Infos zur Person

    Dr. med. Jens Adermann, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

    • Geboren in Paderborn, Schulzeit in Ravensburg
      Studium in Ulm, Amsterdam und Leipzig

    • Assistenzarzt an der Uniklinik Leipzig
      Neurochirurgie, Intensivmedizin, Unfallchirurgie
      Notarztdienst
      Promotion in der Neurochirurgie

    • Assistenzarzt am Krankenhaus Winsen/Luhe
      Orthopädie

    • Manualtherapeutische Ausbildung bei der ÄMM
      Sportmedizinische Ausbildung

    • Leitender Oberarzt an der Rommel-Klinik in Bad Wildbad, ANOA-Klinik