Aktuelles

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  • KMT unterstützt Selbsthilfegruppe für Amputierte

    14. Februar 2019 - 10:48

    Die Klinik für Manuelle Therapie Hamm und der Landesverband für Menschen mit Arm- und Beinamputationen NRW (kurz: LVamp) haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Zunächst soll bis Mai eine Selbsthilfegruppe für Hamm und Umgebung ins Leben gerufen werden, die sich ab dann regelmäßig bei der KMT treffen wird.

    Stellten die Kooperation vor: (von links) KMT-Chefarzt Dr. Jens Adermann und die LVamp-Vorsitzenden Rolf Brakemeier und Rainer Lütkemeyer. - Foto: Kottmann„Wir sind sehr froh darüber, mit der KMT Hamm einen Partner gefunden zu haben, der weiß wovon er spricht“, betont Rainer Lütkemeyer, 2. Vorsitzender des in Lemgo ansässigen LVamp, bei der Bekanntgabe der Kooperation. Vornehmlich soll es zum einen um einen Wissensaustausch gehen, zum anderen aber auch um eine konkrete Zusammenarbeit bei der Gründung einer Selbsthilfegruppe für Betroffene in Hamm. „Ein entsprechendes Netz bauen wir gerade in Nordrhein-Westfalen insgesamt auf“, erklärt Rolf Brakemeier, Verbands-Vorsitzender. Beide haben sich für die sogenannte „Peer-Beratung“, also den direkten Austausch Betroffener untereinander, kürzlich zertifizieren lassen. Besonders wichtig ist ihnen, nicht von „Patienten“ zu sprechen. „Hinsichtlich der Prothesen sprechen wir lieber von Anwendern“, so Brakemeier. Und für die gibt es nach einer Amputation eine Vielzahl von Problemen, die es zu meistern gilt, wie die Vorsitzenden aufgrund persönlicher Schicksalsschläge aus eigener Erfahrung wissen. Brakemeier: „In der heutigen Zeit findet man viele Informationen im Internet, auch zu Amputationen. Aber der Austausch mit anderen Betroffenen ist unersetzlich: etwa was Erfahrungen mit Ämtern angeht, mit Prothesen oder aber auch mit Folgeerkrankungen wie etwa chronischen Schmerzen.“

    Genau hier wird künftig die KMT Hamm ihr Wissen in die Arbeit des Vereins einbringen, auch über die neue Selbsthilfegruppe in Hamm hinaus. Das Expertenwissen stellt die renommierte Schmerzklinik etwa im Bereich der Phantom- und Stumpfschmerzen künftig im direkten Austausch mit den Selbsthilfegruppen landesweit zur Verfügung. Dazu sollen sich diese Gruppen neben Fragestellungen etwa zu den Leistungen der Krankenkassen und anderen Unterstützungsmöglichkeiten auch ganz lebensnahen Themen widmen. „Wir kennen ja viele der Fragen aus eigener Erfahrung: Wie geht es anderen Menschen mit diesen Einschränkungen? Was ist eigentlich mit so einem Hilfsmittel möglich? Kann ich einkaufen und spazieren, kann ich wieder Sport treiben?“, verdeutlicht Rainer Lütkemeyer.

    Für Fragen zur Hammer Gruppe steht der LVamp als persönlicher Ansprechpartner telefonisch (0172/8420284) oder per E-Mail (info@lvampnrw.de) zur Verfügung.

  • Kompaktkurs „ 80 Stunden Spezielle Schmerztherapie “ vom 20.09. bis 27.09.2019

    11. Februar 2019 - 12:15

    In der Klinik für Manuelle Therapie wird auch dieses Jahr, jetzt zum fünften Mal, der Ärztekammer – zertifizierte Kurs zur „Speziellen Schmerztherapie“ unter der Leitung von Chefarzt Dr. Jens Adermann stattfinden.

    Nähere Einzelheiten finden Sie unter der Rubrik „Fortbildung“.

  • Spende von Krankenhausinventar

    18. Mai 2018 - 9:42

    Eine Hilfe der besonderen Art leistet in diesen Tagen die Klinik für Manuelle Therapie Hamm. Sehr umfangreich schenkte die Schmerzklinik jetzt überzähliges Inventar an das einzige Krankenhaus in die 40.000 Einwohner zählende Stadt Zajecar. Am Wochenende wurden unter anderem nicht nur zehn elektrisch verstellbare Betten auf einen Sattelzug verladen, sondern gleich auch noch zehn Rollstühle, unzählige Schränkchen, zwei Röntgenliegen, ein Röntgenbildbetrachter, ein Lifter, ein Vierzellenbad und ein Ultraschallgerät. „Ich war selbst im Haus vor Ort, weil mein Bruder wegen eines Herzinfarktes dort behandelt wird. Es wird wirklich alles benötigt, das ist eine außerordentliche Hilfe durch die Klinik für Manuelle Therapie“, betonte Costa Martinovic, die die Spende und den Transport privat organisiert hat. Ihr Mann Ivan und KMT-Geschäftsführer Harald Wohlfarth sind bereits seit vielen Jahren befreundet. „Das ist natürlich eine tolle Geschichte, dass die Dinge an anderer Stelle noch wertvolle Dienste leisten können“, so Wohlfarth.

    Das Foto zeigt Geschäftsführer Harald Wohlfarth (r.) zusammen mit den Helfern sowie Ivan und Costa Martinovic (Bildmitte vorne). – Foto: Kottmann