Aktuelles

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  • Weihnachtsmarkt fällt leider aus

    19. November 2021 - 9:56

    Die Verantwortlichen haben gemeinsam beschlossen, dass aufgrund der aktuell besonderen Lage auch in diesem Jahr den für den 1. Advent geplanten "Etwas anderen Weihnachtsmarkt" ausfallen zu lassen.

    Die Vorfreude war bereits groß, die Vorbereitungen auf die Veranstaltung am 1. Advent liefen bei allen beteiligten gemeinnützigen Einrichtungen auf Hochtouren. Aber wegen der besonderen Verantwortung für viele ältere oder auch erkrankte Menschen sahen wir uns zu diesem Schritt gezwungen. Im neuen Jahr wird es - dann sicher wieder unter besseren Umständen - einen neuen Anlauf geben

  • Gangroboter sorgt für „Motivationsschub“

    5. November 2021 - 18:31

    Wie sich ein besonderes Gehtraining mit spastisch gelähmten Kindern auf deren Einschränkungen auswirkt, dem wird seit fast zwei Jahren bei einem deutschlandweit einzigartigen Forschungsprojekt in der Klinik für Manuelle Therapie Hamm (kurz: KMT Hamm) auf den Grund gegangen. Im Interview mit unserer Zeitung berichtet Physiotherapeut Fabian Moll, der seit Dezember 2019 für die Durchführung der von der Medaljon-Stiftung aus Werne maßgeblich finanzierten Studie verantwortlich ist, von ersten Erkenntnissen und dem bisherigen Verlauf des Projektes.

    Was macht das von Ihnen begleitete Forschungsprojekt so besonders?

    Fabian Moll: „Durch die Studie wollen wir an der KMT herausfinden, inwieweit Kinder mit Zerebralparase durch moderne Therapieansätze profitieren können. Hierfür nutzen wir einen Gangroboter, der verschiedene Bewegungen der Knie- und Hüftgelenke unterstützt. In Deutschland ist dieses Gangtraining für Kinder mit Zerebralparese mit dem sogenannten HAL Exoskelett einzigartig.“

    Was genau verbirgt sich hinter einer Zerebralparaese?

    Fabian Moll: „Bei der Zerebralparese handelt es sich um ein neurologisches Krankheitsbild. Der Auslöser ist in vielen Fällen eine Sauerstoffunterversorgung des Kindes vor, während oder nach der Geburt. Dies führt zu einem breit gefächerten Beschwerdebild. Kennzeichnend für das Krankheitsbild ist die sogenannte Spastik oder auch spastische Lähmung. Wenn die Patienten gehen können, dann oft sehr eingeschränkt und beschwerlich. Die eingeschränkte Mobilität hat dann sehr deutliche Einschränkungen im Alltag zu Folge. Die Patienten weisen oft Begleiterkrankungen, wie zum Beispiel Epilepsie oder auch Verdauungsstörungen auf. So entsteht auf Dauer eine höhere Pflegebedürftigkeit, die Teilhabe am Alltag ist extrem eingeschränkt und auch eine ansonsten mögliche Arbeitsfähigkeit.“

    Was passiert genau im Rahmen der Studie?

    Fabian Moll: „Das Exoskelett wird von außen angebracht. Am ehesten kann man es sich wie eine Roboterhose vorstellen. Elektromotoren an den Knie- und Hüftgelenken können dann entsprechend eine Bewegung unterstützen. Grundlegend ist wichtig, dass die Kinder schon eine gewisse Fähigkeit haben müssen, Muskeln anzusteuern. Dieses Anspannen der Muskeln für die Bewegung wird dann über Hautelektroden gemessen und dann durch den Roboter zu einer vollen Bewegung unterstützt. Die Unterstützung kann individuell eingestellt werden und soll erstmal ein leichtes Bewegen ermöglichen. Je leichter uns Menschen das Bewegen fällt, umso leichter können Lernschritte gemacht werden. Das kennen wir von uns ja auch. Ist das Kind mit dem Roboter ausgestattet, können Einzelbewegungen wie eine Knie- oder Hüftstreckung geübt werden oder auch das Gehen auf dem Laufband. Die Probanden absolvieren während ihres zweiwöchigen Klinikaufenthaltes zusätzlich zur normalen Therapie sechs je zwanzigminütige Einheiten mit dem HAL-System. Zusätzlich gibt es eine Kontrollgruppe, die wie bisher im Rahmen des Therapiekonzeptes der KMT therapiert wird. Im April 2021 haben wir eine dritte Gruppe der über 18-Jährigen der Studie hinzugefügt. Hier geht es darum festzustellen, inwieweit auch ältere Patienten, die laut Studienlage motorisch nur noch wenig, bis keine motorische Entwicklungsfortschritte zeigen, vom Gangtraining profitieren können.“

    Gibt es zusammenfassend bereits erste Erkenntnisse?

    Fabian Moll: „Vorbehaltlich der statistischen Analyse der Ergebnisse können wir jetzt schon einiges sagen. Zum einen ist so ein Training gut und sicher durchführbar, auch mit Kindern, die Mehrfachbehinderungen haben. Auch bei kognitiven Einschränkungen. Kein Patient hat sich in den vergangenen zwei Jahren unwohl im Gangroboter gefühlt. Alle Patienten haben einen Motivationsschub erhalten. Wir sollten nie vergessen, dass es sich ja um Kinder handelt, die normalweise seit ihrer Geburt in Therapie sind. Das Selbstbewusstsein bei den Kindern ist gestiegen. Motorisch sehen wir, dass oft die Gelenke der unteren Extremitäten beweglicher werden, und Ausdauer sowie Gehgeschwindigkeit gesteigert werden. Auch im Grobmotoriktest zeigen sich Verbesserungen. Die Steh- und Gehfähigkeit verbessert sich. Eine statistische Analyse nach Beendigung der Datenerhebung der Studie wird konkretere Ergebnisse darstellen. Spannend wäre dann auch nochmal zu untersuchen, wie das Gelernte langfristig in den Alltag übernommen werden kann und was gegebenenfalls weitere Trainings zu einem späteren Zeitpunkt bewirken würden. Da gibt es jetzt viele Möglichkeiten, weitere Fragestellungen für eine fortgesetzte Forschung zu finden. Doch jetzt schließen wir erst einmal die Studie ab, die für eine erste Form schon sehr umfassend angelegt ist.“

    In diesen nun fast zwei Jahren: Was war der schönste Moment und was der Schwierigste aus Ihrer Sicht?

    Fabian Moll: „Wir sprechen über Patienten, die mehrfach behindert und schon sehr therapieerfahren sind. Die Dankbarkeit zu sehen, wenn ich den Kindern auf Augenhöhe begegnen kann und sie einfach mal machen dürfen. Zu sehen, wie sie reagieren und erkennen: „Hey, da will mir jemand helfen. Egal wie viel oder wenig ich gerade kann.“ Das ist toll. Schwierig sind dann die Momente, in denen ich Kinder aufgrund beispielsweise der Körpergröße nicht in die Interventionsgruppe aufnehmen kann - auch wenn ich weiß, dass die Eltern beispielsweise große Hoffnung in neue Therapien setzen. Das Thema Gehen und nicht Gehen können ist sehr groß. Davon hängt viel im umgebenden Alltag aber auch persönlich für das Kind ab.“

    Das Forschungsprojekt befindet sich nun auf der Zielgeraden. Sie selbst promovieren als Physiotherapeut an der KMT. Wie geht es nun mit der Forschung und für Sie ganz persönlich weiter?

    Fabian Moll: „Das muss man tatsächlich hervorheben. Als Physiotherapeut gibt es in Deutschland nur wenig Möglichkeiten, in dieser Form zu forschen und dann auch noch zu promovieren. Dafür bin ich dem Haus dankbar und natürlich auch der Medaljon-Stiftung, die die Studie ja maßgeblich finanziert. Meine Doktorarbeit wird sich mit der HAL-Studie beschäftigen, für die wir aktuell die letzten Daten erheben. Wie das so ist, schwirren mir als klinischem Forscher schon wieder ein Dutzend neuer Möglichkeiten für Forschungsansätze im Kopf herum. Denkbar wäre etwa auch, andere, kleine Exoskelett-Systeme einzusetzen, um die Wirksamkeit für den Rücken- oder Hüftbereich bei älteren Patienten zu überprüfen. Und es gibt ja auch noch ganz andere Systeme, wie etwa VR-Brillen, die in Behandlungsformen eingebaut werden könnten. Die Grenzen und Möglichkeiten alter und neuer Therapiemethoden ausloten und diese Ressourcen zielgerichtet und sinnvoll einsetzen, das ist mir wichtig. Forschung stößt Denkprozesse an, das kritisch zu reflektieren, was wir jeden Tag mit und am Patienten durchführen. Und es soll nah am Patienten bleiben.“

  • "Anderer" Weihnachtsmarkt am 28. November

    28. Oktober 2021 - 13:17

    Zum fünften Mal entsteht am 1. Advent im Hammer Kurpark wieder für einen Tag ein ganz besonderes Weihnachtsdorf. Auf dem Gelände des Alten Fährhauses veranstalten viele gemeinnützige Gruppierungen der Stadt Hamm den „Etwas anderen Weihnachtsmarkt“. Wie bei der Premiere 2016 gilt auch am 28. November: Alle Erlöse werden gemeinnützigen Zwecken zugeführt.

    Nach der Zwangspause im vergangenen Jahr war das Interesse an einer Teilnahme bei den Vereinen wieder sehr groß, Initiatorin Gudrun Luther vermeldete mit der Lebenshilfe Hamm und den Rotariern Hamm-Mark zwei neu beteiligte Institutionen. Veranstaltungstag bleibt wie bei allen bisherigen Auflagen der erste Adventssonntag. „Das ist bei allen schon so geblockt und ein fester Termin. Wir freuen uns natürlich sehr, dass es in diesem Jahr wieder möglich ist“, so Luther, die sich jetzt mit allen Beteiligten zur Besprechung auf dem Gelände traf. Für den Aufbau des Marktes wird wieder der Technische Dienst der Klinik für Manuelle Therapie sorgen, die vor Jahren extra dafür angeschafften fünf Weihnachtshütten werden in den nächsten Tagen bereits vorbereitet. So dürfen sich die Besucher wieder auf ein stimmungsvolles Ambiente freuen.

    In dem kleinen Weihnachtsdorf vor malerischer Kulisse wird es nur selbsterstelle Produkte zu kaufen geben – von weihnachtlichen Deko-Artikeln über diverse Kunstgegenstände bis hin zu leckeren Likören und Selbstgebackenem. Weitere Teilnehmer sind: vkm Hamm, Inner Wheel, Rotaract Club Hamm, das Hospiz „Am Roten Läppchen“ und der „Kreative Kreis“ der KMT Hamm. Eröffnet wird der Markt um 11 Uhr von Dr. Gerd Pickl-Gilberg, dem Vorsitzenden des Trägervereins der KMT Hamm. Gegen 14 Uhr besucht zudem der Nikolaus das kleine Weihnachtsdorf – wie in den Vorjahren wird er für alle Kinder unter den Besuchern eine süße Überraschung bereithalten. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 17 Uhr geplant.

  • Bauliche Erweiterungen vorgestellt

    28. September 2021 - 8:40

    Über wichtige Weichenstellungen für die Zukunft stimmten sich jetzt die Beiratsmitglieder der Klinik für Manuelle Therapie Hamm bei ihrem ersten persönlichen Treffen in neuer Formation ab. So ließ sich der Beirat von KMT-Geschäftsführer Karl Ehrmann unterstützt von Chefarzt Dr. Jens Adermann unter anderem über die geplanten baulichen Erweiterungen des Hauses sowie die aktuellen Maßnahmen unterrichten. Das Foto zeigt die Beiratsmitglieder (von links) Stellvertretender Vorsitzender Hubert Zensen, Dr. Thorsten Winter, Dr. Wilhelm Haarmann, Vorsitzender Dr. Gerd Pickl-Gilberg, Petra Maaßen, Prof. Dr. Rolf Kniffka und Wolfgang Rometsch.

  • Moderne radiologische Diagnostik an der KMT-

    2. September 2021 - 19:40

    Das MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner hat das Angebot innovativer Radiologie in Hamm ausgeweitet. In der KMT Hamm bietet die Praxis seit September radiologische Diagnostik auf Top-Niveau. Ziel ist es zudem, das Leistungsspektrum im Sinne der Patientinnen und Patienten direkt vor Ort auszubauen.

     „Eine noch weiter verbesserte Diagnostik und vor allem ganz kurze Wege“, zählt KMT-Geschäftsführer Karl Ehrmann die Vorteile des neuen Angebots für alle Patienten in der Hammer Schmerzklinik auf. „Ziel ist es zudem, das Leistungsspektrum im Sinne der Versorgung der Patientinnen und Patienten direkt vor Ort auszubauen“, so Ehrmann weiter. „In der KMT erhalten wir eine hochmoderne Radiologie-Praxis mit Hightech-Geräten“, so Inhaber Prof. Dr. Detlev Uhlenbrock. „Gleichzeitig etablieren wir eine optimale Versorgung und Verzahnung des stationären und ambulanten Angebots in der KMT.“ Laut Uhlenbrock werde am Hammer Kurpark zukünftig das gesamte Leistungsspektrum zukunftsorientierter Radiologie angeboten. Dazu zählen unter anderem digitales Röntgen, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT). Zudem gibt es die Möglichkeit, auf die gesamte Expertise und Erfahrung im Netzwerk des MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner zurückzugreifen.

    In den vergangenen Monaten wurden Räumlichkeiten in der KMT komplett umgebaut und für den Einsatz großer radiologischer Untersuchungsgeräte vorbereitet. So wurden unter anderem ein neuer leistungsstarker Magnetresonanztomograph (MRT) und ein moderner Computertomograph (CT) installiert. „Damit bieten wir unseren Patienten eine Praxis auf technisch höchstem und modernstem Niveau“, erläutert Uhlenbrock.

    In den vergangenen Monaten hatte das MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner bereits zwei Standorte in Hamm eröffnet: Im Juni 2020 schloss sich die renommierte Radiologie-Praxis von Dr. Ralf Grabowski in Bockum-Hövel dem MVZ an; im Januar 2021 startete der Patientenbetrieb in Hamm-Rhynern unter Leitung von Dr. Natascha Ishaque und Sabine Theel. Zukünftig wird das radiologische Team in Hamm durch den Facharzt Bastian Hoffleith ergänzt, der auch am Standort in der KMT tätig sein wird. Das MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner hat seinen Hauptsitz in Dortmund. Es wurde 1993 von Prof. Dr. Detlev Uhlenbrock gegründet und zählt zu den führenden medizinischen Zentren im Ruhrgebiet und Westfalen. An derzeit 15 Standorten bietet das MVZ medizinische Leistungen in der Radiologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin an.

  • Erweitertes Behandlungskonzept

    4. Juli 2021 - 20:47

    Ende Juni ist die Klinik für Manuelle Therapie mit einem zusätzlichen Behandlungskonzept an den Start gegangen – der Teilstationären Behandlung für Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen.

    Ein Team von Mitarbeitenden behandelt hier eine Patientengruppe mit unterschiedlichen Arten der Schmerzsymptomatik. Diese Behandlungsform findet im Rahmen einer tagesklinischen Versorgung unter der Woche statt, wobei die Patienten ihre Behandlungsstrukturen, Erfahrungen und das Erlernte im Umgang mit der individuellen Behandlung jeweils auch abends und am Wochenende zu Hause weiter beachten und umsetzen sollen.

  • Klinikverein wählt neuen Vorsitzenden

    24. Juni 2021 - 13:27

    Unter neuer Führung geht der Trägerverein der Klinik für Manuelle Therapie Hamm in die nächsten Jahre. Auf der Mitgliederversammlung wurde jetzt der bisherige Stellvertretende Vorsitzende Dr. Gerd Pickl-Gilberg, der seit 2002 und nach einer kurzen Unterbrechung erneut seit 2008 Mitglied des Vereins ist, als Nachfolger von Dr. Alfred Giere für die nächsten vier Jahre zum Vorsitzenden gewählt. Als neuer Stellvertreter wurde Hubert Zensen bestimmt, ebenfalls schon seit 2008 im Verein. Beide nahmen die Wahl an und bedankten sich für das Vertrauen der Mitglieder.

    „Unser Dank gilt Dr. Giere für die langjährige Zusammenarbeit und die qualifizierte Führung des Vereins und der Belange der Klinik und deren Tochtergesellschaften“, bedankte sich KMT-Geschäftsführer Karl Ehrmann bei Dr. Alfred Giere, der die Geschicke des Vereins seit 2013 leitete. „Dr. Giere hat sich während seiner Tätigkeit als Vorsitzender sehr für die Weiterentwicklung der Klinik für Manuelle Therapie eingesetzt“ so Ehrmann. Mit seinen Glückwünschen an Dr. Pickl-Gilberg verband Karl Ehrmann auch einen Blick in die Zukunft der KMT: „Wir schauen sehr positiv nach vorne. Im Juli werden im Haus ein MRT und ein CT installiert. Zudem ist eine Erweiterung des Hauses mit einer großen Therapiefläche und bestausgestatteten Zimmern geplant.“

  • "Wenn der Schmerz im Nacken sitzt"

    27. Mai 2021 - 18:36

    Bereits zum zehnten Mal beteiligt sich am 1. Juni die Klinik für manuelle Therapie am 1. Juni am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ der Deutschen Schmerzgesellschaft. Wegen der Corona-Beschränkungen muss auch in diesem Jahr auf Präsenz verzichtet werden. Nach der TV-Podiumsdiskussion zeigt die KMT jetzt am Aktionstag an dieser Stelle einen Film mit dem Titel „Wenn der Schmerz im Nacken sitzt“. Von dem breiten Diagnostik- und Therapiespektrum werden Ausschnitte demonstriert und kommentiert. So können sich Interessierte ein Bild von der Arbeitsweise machen. Zusätzlich beteiligt sich am Aktionstag Oberärztin Katja Nienhuis als eine von mehreren Dutzend Expertinnen und Experten an der kostenlosen telefonischen Hotline, die von 9 bis 18 Uhr erreichbar ist.

    Am Aktoinstag machen die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. und ihre Partnerorganisationen auf die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden. Bundesweit finden in etwa 150 Praxen und Kliniken, in Apotheken sowie Pflegeeinrichtungen Aktionen, Infotage und Vorträge statt.

    Etwa 23 Millionen Deutsche (28 Prozent) berichten über chronische Schmerzen. Bei sechs Millionen Betroffenen sind die chronischen Schmerzen so deutlich ausgeprägt, dass sie sich im Alltag und im Berufsleben beeinträchtigt fühlen. Die Zahl derer, die unter chronischen, nicht tumorbedingten Schmerzen und unter damit assoziierten psychischen Beeinträchtigungen leiden, liegt in Deutschland bei 2,2 Millionen. Die Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland ist jedoch lückenhaft. Information, Beratung und Aufklärung der Patienten sind daher die Ziele des 10. bundesweiten „Aktionstags gegen den Schmerz“.

    „Zu einer guten und wirksamen Therapie gehört ein Konzept, das neben Arzneimitteln auch nichtmedikamentöse Therapien berücksichtigt“, sagt KMT-Chefarzt Dr. Jens Adermann. „Viele Patienten sind während der Corona-Pandemie sehr verunsichert, denn die Versorgung hat in den vergangenen Monaten vielerorts gelitten. Nicht jedem stand eine Schmertherapie in ausreichender Form zur Verfügung. Uns ist es wichtig, mit den Betroffenen und ihren Angehörigen ins Gespräch kommen und sie beraten“, so der Schmerzexperte. 

    In seinem Anliegen wird er unterstützt von der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V., die mit mehr als 3500 Mitgliedern die größte wissenschaftliche Schmerzgesellschaft Europas ist. Menschen mit chronischen Schmerzen brauchen mehr Unterstützung, denn sie werden nicht optimal versorgt. Das zeigt sich auch im Anstieg chronischer Schmerzerkrankungen. „Jetzt ist die Gesundheitspolitik gefragt. Die Schmerzgesellschaft hat ihre Anliegen formuliert und fordert die Parteien auf, diese in ihre Wahlprogramme für die nächste Legislaturperiode zu integrieren“, betont Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. Zudem appelliert die Deutsche Schmerzgesellschaft an die Gesundheitsminister der Länder und des Bundes (GMK), die Umsetzung deren Vereinbarung von vor sechs Jahren zu evaluieren und weitere nächste Schritte zu beschließen. „Der Handlungsbedarf ist weiterhin groß, wie auch eine Bestandsaufnahme der Deutschen Schmerzgesellschaft bei den Bundesländern verdeutlicht“, ergänzt Thomas Isenberg in seiner Funktion als Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.

    Hier geht es zur Website des Aktionstages der Deutschen Schmerzgesellschaft.

  • Bewegungsbad wird modernisiert

    9. März 2021 - 14:22

    Das Bewegungsbad ist aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Diese Zeit nutzen wir, um umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen.

    Die Umkleiden und Duschen werden umgebaut und erneuert. Ebenfalls wird die komplette Wassertechnik überarbeitet und auf den neusten Stand gebracht, damit unsere Patientinnen und Patienten die gewohnt gute Qualität viele weitere Jahre erfahren können.

  • Engagement verlängert

    8. März 2021 - 11:37

    Die KMT Hamm unterstützt die Handballprofis des ASV Hamm-Westfalen auch in der Saison 2021/2022. Dies vereinbarten jetzt die Geschäftsführer Karl Ehrmann und Thomas Lammers. Im Rahmen der Vereinbarung ist die KMT auch zuständig für die physiotherapeutische Betreuung der Handballprofis über den der KMT angeschlossenen PhysioPoint e. V..

    „Zunächst einmal möchten wir uns für die gute Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren bedanken, nicht nur, aber eben auch im Bereich der Physiotherapie. Die professionelle Betreuung unserer Spieler ist ein wichtiger Baustein unserer Arbeit. Wir freuen uns, dass dies auch in Zukunft so sein wird“, betonte ASV-Geschäftsführer Lammers. „Uns ist es wichtig, auch in diesen Zeiten ein Signal der Kontinuität zu setzen. Daher wollen wird diese sehr qualifizierte Partnerschaft fortsetzen", so Karl Ehrmann.

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